Weniger ist Mehrwert.

Do not disturb

Kleine Unterbrechungen kosten mehr Produktivität als man denkt. Warum dies so ist und wie Du Miniunterbrechungen meidest, steht in diesem Artikel.

Mitten in der Formulierung einer E-Mail mit einem komplexen Sachverhalt klingelt das Telefon. Das andere Ende hat eine Terminfrage. Dadurch muss ein anderer Termin verschoben werden. Dies hast Du Dir gerade gemerkt und greifst zu den notwendigen Schritten. Doch: halt, was war mit dem letzten Absatz der E-Mail? Dieser schöne Gedanke ist weg. Wahrscheinlich benötigst Du nun 10 Minuten, um Dich wieder einzufinden.

do not disturb (c) Sylvia Nickel

do not disturb (c) Sylvia Nickel

Diese Rüstzeiten sind umso größer, je häufiger Du Dich durch Minutenunterbrechungen stören lässt. Forscher der Universität Virginia haben herausgefunden, dass eine 60-Sekunden-Ablenkung ausreicht, um die Konzentration vollends zu torpedieren und das Kurzzeitgedächtnis durcheinander zu bringen. Folgen viele Unterbrechungen, kann das Kurzzeitgedächtnis dauerhaft “verwirrt” sein. Konzentriertes Arbeiten wird unmöglich.

So arbeitest Du ungestört:

  1. Checke Deine Betriebsbereitschaft: schalte das Smartphone ab bzw. auf Flugbetrieb.
  2. Bleibe reaktionslos: rufe keine E-Mails ab und gehe nicht ans Telefon.
  3. Werde Mönch! – Lasse keine Ablenkung für Deine Arbeitseinheiten zu.
  4. Übe Dich in Flexibilität und passe gegebenenfalls Deinen Tagesablauf an.
  5. Wenn es gar nicht anders geht, genieße die Unterbrechung und hänge im besten Fall eine kleine Pause an der Frischluft an.

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Autor: Sylvia Nickel

Diplom-Ökonomin. Freiberuflich beratend seit 1992 & Inhaberin der Nickel Consulting (http://2nc.de/).

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